Aktuelles
Profireport 09-2011
Benedikt Brandl zu den aktuellen Verwerfungen an den Finanzmärkten, ausländischen Währungen (NOK,AUD,CHF,USD),...
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PNP: Junge Finanzfachleute werben für Börsenführerschein
Benedikt Brandl und Stephan Obermayer werben für den Börsenführerschein des BVH an der FH Deggendorf.
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Japan Katastrophe
Benedikt Brandl über die Katastrophe in Japan und die Auswirkungen auf die Finanzmärkte.
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Weihnachtsgrüße von BR-Finanz Brandl
Das Team von BR-Finanz Brandl wünscht frohe Weihnachten und schöne Feiertage
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Profireport 11-2010 Teil 2/2
Benedikt Brandl zu den aktuellen Geschehnissen am Finanzplatz, China, Gold und der Konjunktur.
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Altersvorsorge und Förderung
Das Dilemma mit dem Generationenvertrag
Es war kurz nachdem Krieg, das Land war pleite, aber das Leben ging weiter. Auch die Rentner waren noch da und sie musste auch sofort versorgt werden. Also entschloss man sich den Generationenvertrag einzuführen. Die arbeitende Generation bezahlt die Renten der Ruheständischen.Der Rentner baut also kein eigenes finanzielles Vermögen auf, sondern muss darauf vertrauen, dass die nachfolgenden Generationen in der Lage sind, seine Rentenansprüche zu finanzieren. Dies wird besonders in Zukunft immer schwieriger da wir in einer überalternden Gesellschaft leben und die Neugeburtenraten seit den 70er Jahren stark zurückgegangen ist. Es wird also die nächsten 30-40 Jahre einen massiven Überhang an ruheständischen Personen geben und bereits jetzt kann sich das System nicht mehr von selbst tragen.Aus diesem Grund hat unsere Regierung 2005 das Alterseinkünftegesetz geschaffen und mit ihm eine reihe an subventionierten und geförderten Altersvorsorgeprodukten, auf welche wir am Rande eingehen möchten.
Staatliche Förderungen - Verschenkt der Staat wirklich Geld?
Nun, der Grund warum unsere Regierung so viele geförderte Altersvorsorgeprodukte erfunden hat ist also klar. Eine überalternde Gesellschaft, ein unterfinanziertes Rentensystem und dennoch leben wir in einem der sozialverantwortungsvollsten Staaten der Welt. Das heißt dem Staat ist klar, dass er diese frappierende Lücken irgendwann einmal schließen muss. Lieber ist es ihm aber, wenn die Bevölkerung heute schon etwas dazu beiträgt. Daher werden die Haushalte mit Förderungen zur Eigenvorsorge motiviert.
Aber verschenkt der Staat nun wirklich bares Geld? Und sollte wirklich jeder die Förderungen in Anspruch nehmen? Um es auf den Punkt zu bringen. Wir denken nicht. Die Intension der Regierung, die privaten Haushalte damit zum Sparen zu bewegen ist sicherlich richtig. Allerdings sind alle geförderten Produkte mit gewissen Auflagen verbunden.
Wussten Sie zum Beispiel, dass geförderte Produkte:
- bei Rentenbezug steuerpflichtig sind?
- sie nicht beliehen (also als Kreditsicherheit herangezogen), vererbt oder veräußert werden können?
- die meisten von ihnen nur noch (fast vollständig) als lebenslange Rente ausbezahlt werden dürfen? (Nur sehr beschränkte oder garkeine Kapitalabfindung)?
- ihnen oft die Art und Weise der Anlage vorgeschrieben wird?
- erst ab dem 60. Lebensjahr wieder verfügbar sind?

Klicken um zu vergrößern - KVdR = Krankenvers. der Rentner
Oftmals passen diese Produkte aber auch sehr gut. Es gilt also abzuwägen, welche gesetzlichen Beschränkungen zu ihnen passen und ob diese bei ihrer steuerlichen Lage sinnvoll sind, oder sich vielleicht im Rentenalter sogar zum Nachteil auswirken. Wir mussten feststellen, dass insbesondere bei jungen Leuten die Riesterrente im Alter mehr Steuern erzeugt, als über die ganze Laufzeit Förderungen fließen.
Fazit: genau rechnen, um dann wirklich die optimale Lösung für den einzelnen Kunden zu finden.
Diverse Möglichkeiten der Vorsorge - Ein Überblick
Unsere Herangehensweise
Am Anfang steht eine realistische Alterseinkünfteanalyse. Dabei geht es darum alle, zum Zeitpunkt bekannten, Einnahmequellen auf ihrer steuerlichen Basis zu berücksichtigen. So werden im Rahmen des Alterseinkünftegesetzes seit 2005 Altersrenten höher besteuert (Abhängig vom Eintrittsalter), sowie krankenversicherungspflichtig. Ziel ist es die bereits erworbenen Alterseinkünfte realistisch und nach Abzügen darzustellen.
Darauf folgt der Aufwandsvergleich. Hierbei werden alle Möglichkeiten der Vorsorge und geförderten Altersvorsorge (siehe obenstehende Grafik) mit Ihrer persönlichen Situation abgeglichen. Entscheidend sind dabei Ziele und Wünsche, die Familien- und Steuersituation, sowie die Bereitschaft für Förderungen die teilweise strikte Auflagen des Gesetzgebers einzugehen. Äußert wichtig ist bei dem Schicktenvergleich, dass ihre steuerliche Sitation im Rentenalter berücksichtigt wird. Denn sie müssen bereits heute mit einplanen, dass geförderte Produkte stärker besteuert werden als private Vorsorgeprodukte. Nach unserer Erfahrung wird der Bevölkerung nur die Förderung schmackhaftgemacht, ohne die späteren Nachteile dabei einzurechnen. Letztlich identifizieren wir für sie die effektivste Vorsorgeform, jene mit der sich der höchste Spareffekt, bei geringstem Sparaufwand erzielen lässt.
Am Ende der Beratungskette steht eine Empfehlung die sich perfekt in ihre individuelle Situation integriert, sowie die Besprechung der nicht absolut passenden Alternativen. Hierbei sollen auch ihre mittelfristigen Ziele, wie z. B. größere Anschaffungen berücksichtigung finden, wie dies in einer ordentlichen Finanzplanung der Fall sein sollte.




