Geldanlage und Philosophie

Verehrte Besucherin,
verehrter Besucher,

Die Geldanlage ist eine sehr knifflige Angelegenheit, zumal es dabei auch um Ihre über Jahre hinweg, hart verdienten Ersparnisse geht. Die Möglichkeiten sind sehr vielfältig. Es reicht vom Tagesgeld, über Staatsanleihen, Rohstoffe, Aktien, jeder Menge alternativer Anlagen bis hin zu fremden Währungen und Immobilien.
Fakt ist, dass keine dieser genannten Anlagen zu jeder Zeit gewinnbringend ist und war, und eine dynamische Kombination aus Diesen einen erheblichen Anlagevorteil bringt. Dazu bedarf es aber einem Weltbild und einer bewährten Philosophie.

Daher denken wir, dass die Anlagephilosophie des Beraters für den Kunden, eines der wichtigsten Entscheidungskriterien ist.

 

Angriff aus der Deckung!

Risikobudgetierung spielt eine sehr große Rolle. So werden die Grenzen des Möglichen mit unseren Kunden besprochen und auf die individuelle Situation und die Anlageziele angepasst. Durch die jährliche Gewinnmitnahme und die Implementierung von Absicherungsbausteinen entstehen Überschüsse, die Falle eines Rückgangs genutzt werden, um attraktive Risikoprämien einzusammeln und das Gute zu kaufen wenn es günstig ist.

Trendthemen - Ein Millionengrab für Privatanleger

 

Haben auch sie schon einmal daran gedacht in eine gute Idee zu investieren? Etwas, wobei man dachte, "ja, mit dieser Sache wird zukünftig viel Geld verdient werden und weil es ja unverzichtbar ist, kann es kein kurzlebiger Trend sein". Beispielsweise könnte man hier Computer Mitte der 90er Jahre, Solarstrom und erneuerbare Energien, oder das unfassbare, nicht zu enden scheinende Wachstum in China nennen. Wahrlich großartige Investmentideen. Doch sollte man sich bereits im Vorfeld fragen, wer denn über diesen Umstand möglicherweise schon bescheid weiß.

Kann man noch von echtem Insiderwissen sprechen? In aller Regel spricht die ganze Welt schon darüber. Natürlich kann dennoch als Argument angeführt werden, dass diese Technologie doch erst am Anfang steht, oder das große Wachstum doch erst begonnen hat. Auch wenn dies alles stimmt, muss man sich dringend fragen: "Was muss ich denn für das große Wachstum zahlen?" Vergleichbar wie die Ermittlung einer Mietrendite. 

Eine Vermietwohnung mit 10% jährlicher Rendite ist hoch interessant, während bei nur 2% die Gefahr eines Kaufpreisverlustes doch überwiegt, weil die Preise schon stark gestiegen sind.
 

Doch genau da liegt der "Haken mit den besten Anlagen". Die Gefahr bei den "besten" Anlagen, welche die größten Wachstumsraten versprechen, liegt, um es mit Fred Schwed´s Worten zu sagen, im Folgenden: "Der große Irrtum besteht darin, dass die vermeintlich besten Anlagen nur die jeweils "beliebtesten" Wertpapiere sind - die Umsatzstärksten, über die man spricht. Deren Kurse, die am stärksten nach oben geredet wurden. Und die folglich auch die jeweils teuersten sind. Aber Mode ist eben teuer und wer schön sein will muss leiden."

Aus diesem Grunde verfolgen wir einen prognosefreien Investmentprozess. Näheres zu Diesem erfahren sie hier. Lesen sie in den abschließenden Zeilen einiges über unser "Weltbild" und unsere Philosophie bei der Anlage unserer Eigenen und der Gelder unserer Kunden.

Trendthemen meiden

Wie eben erwähnt befinden wir uns äußert ungern im Strom der Herde, denn Mode ist teuer und wer schön sein will, muss leiden. Und leiden müssen meist Jene, die sich im Sog einer geplatzten Blase befinden. Danach kann man allerdings meistens gute Schnäppchen machen.

Keine Prognosen stellen

Wer denkt ein guter und erfolgreicher Investor muss in der Lage sein, den Verlauf der Wirtschaft oder eines Marktes richtig zu prognostizieren, der unterliegt einem großen Irrtum. Sie werden sogar feststellen, dass die erfolgreichsten Investoren sich - wenn überhaupt - nur ganz selten zu einer Prognose für die Zukunft hinreissen lassen. Denn diese Leute wissen nur zu gut, wie oft man daneben liegen kann, besonders dann, wenn die Voraussagen auf Emotionen basieren. Richtig wäre dann zu Investieren, wenn die Mehrheit der Bevölkerung Geldanlagen als Teufelszeug verurteilen und sich zu verabschieden, wenn sich Selbige um Aktien und sonstige Finanzinnovationen reissen. Dies erfordert allerdings zweifelsohne eine gewisse Härte.

Den Markt genau kennen

"Risiken entsteht dann, wenn Leute nicht wissen, was sie tun", Warren Buffett. Daher ist es uns ein Anliegen selbst im ausgewählten Markt, mit eigenem Geld gehandelt zu haben, um dann diesen Markt, die Marktteilnehmer und sonstige Bedenken möglichst im Vorfeld einschätzen und mit den Managern der Zielfonds auf Augenhöhe kommunizieren zu können.